Berufsbildungsreife (BBR)
Die Berufsbildungsreife (BBR), früher Hauptschulabschluss, kann an der Ernst-Haeckel-Schule am Ende der 9. Klasse erworben werden. Voraussetzung sind ausreichende Leistungen im Jahreszeugnis sowie die Teilnahme an den Vergleichsarbeiten in den Fächern Deutsch und Mathematik.
An Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen richtet sich der Erwerb der BBR nach den Leistungen im Grundniveau (GR) des Zeugnisses der 9. oder 10. Klasse. Noten aus leistungsdifferenzierten Fächern werden dabei entsprechend auf das Grundniveau übertragen. Entscheidend sind insbesondere die Leistungen in den Kernfächern Deutsch, Mathematik sowie entweder der ersten Fremdsprache oder Wirtschaft-Arbeit-Technik (WAT).
Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen können am Ende der 10. Klasse einen der Berufsbildungsreife gleichwertigen Abschluss erwerben. Voraussetzung hierfür ist ein Notendurchschnitt von mindestens 3,0. Darüber hinaus müssen sie entsprechende Leistungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Wirtschaft-Arbeit-Technik nachweisen, an den Vergleichsarbeiten in Deutsch und Mathematik teilnehmen sowie eine teamorientierte Präsentation erfolgreich absolvieren.
Die Berufsbildungsreife eröffnet vielfältige Möglichkeiten für den weiteren Bildungs- und Berufsweg. Sie bildet die Grundlage für den Einstieg in eine duale Berufsausbildung oder den Besuch weiterführender Bildungsgänge, um einen höheren Schulabschluss zu erreichen. Berufsausbildung oder den Besuch weiterführender Bildungsgänge, um einen höheren Schulabschluss zu erreichen.